Tipps zum Kauf

Sie haben sich mit vielen Hunderassen beschäftigt, sie angeschaut, miteinander verglichen und haben sich nun für einen Bichon frisé entschieden.

Trotzdem sollten Sie sich die nachfolgenden Zusammenfassung noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Denn Sie haben sich über den Charakter, Größe, Pflege schon informiert.

  • Der Bichon frisè ist auch als erwachsener Hund niedlich.
  • Er ist kein Kläffer.
  • Er ist temperamentvoll und zugleich verschmust.
  • Er ist ein kleiner aber robuster und gesunder Hund.

Er haart nicht. (Die Erklärung dazu steht in der Pflege)

Die Anschaffung eines Hundes, da ist völlig egal welche Rasse, birgt auch Kosten und Pflichten. Wenn nun die nachfolgenden Dinge für Sie auch o.k. sind, dann können Sie sich langsam auf die Suche nach dem richtigen Bichon frisè (denn auch da gibt es Unterschiede.) und einem Züchter machen.

  • Anschaffungskosten. Einmalig - evtl. Versicherungen
  • Futterkosten - Div. Sachen (Leine, Halsband, Futternäpfe, Körbchen, Kissen, usw.)
  • Tierarztkosten ( z. Bsp. jährl. Impfung/Entwurmungen)
  • Pflege (Shampoo, Handtuch, Kamm, Bürste)

Es ist noch zu überlegen, ob es ein Welpe oder doch lieber ein älterer Bichon frisé sein soll.

Den Welpen kauft man mit ca. 10 Wochen. (Prägungsphase) Wenn der Welpe schon älter ist (Junghund) ist das bei unseren Hunden auch kein Problem. Im Gegenteil, er kann noch allerlei von seiner Hundefamilie und uns lernen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass alle zusammen leben. Schauen Sie sich also unbedingt beim Züchter um. Besuchen Sie einen Züchter auch schon, wenn Sie sich nur überlegen einen Bichon frisè zu kaufen. Stellen Sie viele Fragen. Ein seriöser Züchter möchte Sie auch kennen lernen. Der Hund ist immerhin ein Lebewesen und nicht irgendein toter Gegenstand.

Nehmen wir an, Sie haben Ihren Züchter gefunden und wollen einen Welpen kaufen. Bedenken Sie aber, dass der kleine Kerl noch alles lernen muss. Er will seine Welt entdecken und dabei natürlich auch austesten, wie weit er gehen kann.

  • Er lernt an der Leine laufen.
  • Er muss noch sehr oft (ca. aller 2Std. außer nachts) nach draußen gebracht werden um sich zu lösen. Außerdem lernt er dabei wo seine Toilette ist.
  • Langschläfer müssen sich für ein paar Wochen ganz schön umstellen, denn da der Kleine noch nicht so lange aushält, wird er mit Sicherheit seinen Besitzer ab ca. 6.00 Uhr versuchen munter zu machen. Aber keine Angst bald schläft er auch so lange wie seine Familie.
  • Auch wenn er noch so niedlich und klein ist, er muss lernen was er darf und was nicht. Sie werden bald merken, dass der Kleine immer wieder seinen Charme einsetzt. Dann weiß man oft nicht soll man oder soll man nicht schimpfen.

Wichtig Der Hund ist ein Rudeltier, er brauch von Anfang an, auch in seinem neuen Rudel, eine klare Ansage. Das hat er bereits bei seiner Mama und auch bei uns gelernt. Auf jeden Fall sollte man ihm eine Eingewöhnungszeit geben. Ihn vom ersten Tag an sanft aber konsequent erziehen. Das heißt, (nur ein Beispiel) auch wenn es noch so süß aussieht, wenn ein Welpe einen Schuh durch die Gegend Schleppt, muss er mit einem Pfui darauf hingewiesen werden, dass er das nicht darf. Es sei denn, Ihnen macht es nichts aus, wenn Sie später ständig Ihre Schuhe suchen müssen oder diese sogar zerfressen werden. Dieses oben erwähnte Pfui kennen unsere Babies schon, denn immer wenn sie irgend- welchen Unsinn gemacht haben und das kommt nicht selten vor, wenn mehrer Welpen zusammen sind, dann schimpfe ich mit einem Pfui. Man mag es fast nicht glauben aber sie wissen dann ganz genau, was sie da gemacht haben war nicht richtig. Sie schauen einen dann mit ihren schwarzen Kulleraugen an und probieren es gleich noch mal, natürlich nur um sich zu vergewissern ob es “das“ gerade war, was sie nicht dürfen, denn dann ertönt ein “Wiederholungs-Pfui“. Nach dem Motto, man kann `s ja mal versuchen. Haben sie dann aufgehört mit dem Unsinn bekommen sie sofort ein Lob und das tut ja sooooo gut. Diese lieben und zarten Töne, (wie z.Bsp. "So ist es brav.") dürfen natürlich auf keinen Fall fehlen. Denn so erreicht man oft viel mehr.

Geschimpft werden darf aber auch wirklich nur dann, wenn wir unseren kleinen Liebling auf frischer Tat erwischen. Sonst hat es keinen Sinn.

Zum Lernprogramm gehört natürlich auch die Pflege.

  • man muss stillstehen, wenn man es gar nicht will
  • mal schauen, wenn ich lang genug rumzappele ob Frauchen/Herrchen dann aufgibt

Fangen Sie langsam mit der Pflege an aber ziehen Sie es konsequent durch. Es ist später sehr wichtig, dass Sie Ihren Hund bürste und baden können.

Ein Welpe ist etwas wunderbares, denn man sieht ihn aufwachsen und alles was er später kann hat er von Ihnen gelernt.

Sollte es aber doch lieber ein älterer Hund sein, dann bekommen sie einen “fertigen“ Hund. Denn er ist bereits erzogen oder auch nicht.


Bichon Frisé Zucht Familie Müntzenberg